künstler Reinhard Blank im thal atelier Minimalsystem der Selbstreferenz III von Reinhard Blank, Siebdruck Eugen Gomringer Wandbild 'Schatten des Geistes' Entwurf Reinhard Blank, Ausführung Axel Steinle Brunnenskulptur 'Shunyata' von Reinhard Blank im Innenhof vom Weißen Haus SoHo Architektur

Künstlerbiografien

Jörg Bachhofer
Geboren 1950 in Tegernsee, Diplom der Akademie der Bildenden Künste, München, seit 1989 Professor an der Universidad de los Andes, Bogotà. 1993 Wandgestaltung in der Kirche des evangelischen Gemeindezentrums Wartenberg bei Erding. 1995 Lehrauftrag an der Gesamthochschule Kassel. 21. November bis 14. Dezember 2004 Einzelausstellung im Kunstmuseum Erlangen.
Untersucht die Linie als expressives Ausdrucksmittel und als Raumerfahrung.

Reinhard Blank
Geboren in Memmingen, 1986 Diplom der Akademie der Bildenden Künste, München. 1991 bis 1998 Aufbau der 'Freien Kunstschule Ravensburg' zur 'Schule für Gestaltung', Leiter und Dozent der SfG. 1997 Deckengestaltung der Dreifaltigkeitskirche in Ravensburg. 2003/2004 Lehrauftrag an der Staatlichen Medienhochschule für Gestaltung, Karlsruhe. Auswahl Ausstellungsbeteiligungen: 1986 ‚Die große Kunstausstellung’ Haus der Kunst München, 2005 ‚Experiment Konkret’ im Museum für Konkrete Kunst, Ingolstadt, 2005 Kunstspeicher Würzburg, 2007 Künstlerhaus Marktoberdorf, 2010 ‚10 Jahre ikkp und Rehau Museum’. 2010 Einzelausstellung ‚Ästhetik der Leere’ Kreuzherrnsaal Memmingen.
Er gibt mit seiner Malerei, Wandobjekten und Skulpturen grundlegenden philosophischen Gedanken eine visuelle Realität und zeigt wie die Kunst eine Brücke von der objektivierenden Reflexion zur subjektiven Empfindung schlagen kann.

Gerhard Braun
Geboren 1961. Studium Kommunikationsdesign in Nürnberg. Vor der Gründung des Gestaltungsbüros Braun Engels u.a. für Stankowski + Duschek in Stuttgart tätig. Seit 1995 Lehraufträge für Visuelle Kommunikation an verschiedenen Hochschulen. Ausstellungen mit seinen Fotografien und Leuchtobjekten bei Casala in den Niederlanden, Fotogalerie am Zeughaus Ulm und Beteiligung an der Triennale Ulmer Kunst.

Antonio Calderara
1903 bis 1978, lebte in der Lombardei. Beginnt 1926 nach Abbruch eines Ingenieurstudiums mit der Malerei. Nach einer Phase gegenständlicher Bilder fängt er an, über abstrakte Licht-Räume nachzudenken. 1948 und 1956 nimmt er an der Biennale in Venedig teil. Erstes nicht-figuratives Gemälde 1959. Mit seiner abstrakten Malerei stößt er in Italien auf Unverständnis. 1960 bringt der ehemalige Ulmer HfG-Student Almir Mavignier Calderara-Bilder nach Deutschland. Künstlerischer Durchbruch mit diesen abstrakten Arbeiten nach einer Ausstellung im Ulmer Studio F. 1968 Ausstellung in der Kestner-Gesellschaft und mit zwölf Bildern neben Künstlern wie Josef Albers und Richard Paul Lohse in der documenta 4. Internationaler Erfolg. In der Villa Vacciago d’Ameno oberhalb des Orta-Sees ordnet er eine vorbildliche Sammlung zeitgenössischer Kunst.

Chao-Hsiu Chen
Geboren in Taiwan. Sie wurde unterrichtet in den Lehren des Taoismus, Konfuzianismus und Buddhismus. Studium der Musik in Wien und Salzburg. Autorin von fast vierzig Büchern, die in 17 Sprachen übersetzt wurden, illustriert mit ihren Tusche-Kalligraphien und Aquarellbildern. Sie lebt heute in der Nähe von Rom. Ausstellungen in München, Stuttgart, Zürich, Rom und Vaduz. 2005 erschien von ihr eine Familiensaga, die auf wahren Begebenheiten beruht, 'Das Lied der Hoffnung' bei Rütten & Loening.

Karl Gerstner
1930 geboren in Basel. International anerkannter Grafik-Designer und Typograph, Künstler und Publizist. Er zählt zu den bedeutendsten Theoretikern der visuellen Kommunikation und der Konkreten Kunst. Er ist in vielen Museen und wichtigen Sammlungen vertreten, mit seinen AlgoRhythmen seit 1973 im Museum of Modern Art, New York. 2003 erschien von Karl Gerstner sein `Rückblick auf sieben Kapitel konstruktive Bilder Etc.` bei Hatje Cantz.

Eugen Gomringer
Geboren 1925 in Cachuela Esperanza (Bolivien), Studium der Nationalökonomie und Kunstgeschichte in Bern und Rom, 1954 bis 1958 Sekretär Max Bills an der Hochschule für Gestaltung, Ulm. 1967 bis 1985 Kulturbeauftragter der Rosenthal AG in Selb, 1977 bis 1990 Professor für Theorie der Ästhetik an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Mitbegründer der Zeitschrift `spirale` mit Marcel Wyss und Dieter Roth. 1973 Gründung eines Archivs für Konkrete Poesie. 1984 Eröffnung einer Galerie in Rehau. 1992 Eröffnung `Museum für Konkrete Kunst` in Ingolstadt, Gründungsbestand ist die Kunstsammlung von Eugen Gomringer. 2006 erschien `Kommandier(t) die Poesie! - Biografische Berichte`.

Stefan Hanser
1974 geboren in Tettnang, Studium an der Schule für Gestaltung Ravensburg, Diplomthema „Das konkrete Ornament“. Mitarbeit bei Stankowski + Duschek Grafisches Atelier, Stuttgart. 2006 bis 2008 Postgraduierten Studium Graphic Designer, Master of Arts, St. Joost Academy, Breda/Holland. Seit 2003 regelmäßig Teilnahme an Ausstellungen. Designzentrum NRW, Essen, red dot award 2003. Ambient/Noise Musik Projekt Anemone Tube. Stefan Hanser lebt und arbeitet in Rotterdam und Berlin.

Kirsten Helfrich
Geboren 1976 in Weingarten. 1996 bis 1998 Schule für 'Gestaltung Ravensburg'. 1998 bis 2005 Akademie der Bildenden Künste München 'Freie Bildhauerei', Diplom. 2003 bis 2005 Royal College of Art, London 'Sculpture Department', Master of Art. 2002 Stipendium des Bayerischen Staates, 2006 Kunstförderpreis der Stadt Friedrichshafen. Seit 2005 Assistenz in der Kunstvermittlung Kunsthaus Bregenz. Ausstellungsbeteiligungen u.a. im Dommuseum Frankfurt am Main, Kunsthalle Recklinghausen, in der Hockney Gallery und im Royal College of Art, London.

Jeong Ae Kim
Geboren in Korea, Studium der Malerei an der Universität Pusan und der Akademie der Bildenden Künste, München mit Diplom. Seit 2002 Professorin an der Dong-A-Universität, Seoul /Korea.
Ihre Leinwandbilder sind Reflexionen über westliche Bildvorstellungen als 'Kunst' im Kontrast zur koreanischen Ästhetik.

Martin Krampen
Besuchte nach seinem Studium der Theologie, Psychologie und Kunstgeschichte die HfG in Ulm, u.a. bei Josef Albers und Otl Aicher. Studium der Malerei an der Accademia delle Belle Arti in Florenz. Seit 1960 Professor für Semiotik und Theorie der Visuellen Kommunikation an verschiedenen Hochschulen und Universitäten. Seit 1989 Wiederaufnahme künstlerischer Tätigkeit auf dem Gebiet der Décollage. Autor von Büchern über Zeichensysteme und deren Gestaltung.

Josef Linschinger
Professur bis 2003 an der Kunstuniversität Linz. Anläßlich eines Stipendiums lebte er in Shinobara westlich von Tokio. Seither beschäftigt sich Linschinger mit japanischer visueller Poesie. Neben seinen Ausstellungen an vielen Orten der Welt gründete er 1989 das Gmundner „Symposium für aktuelle Kunst“ und ist Autor und Herausgeber mehrerer Publikationen zur visuellen und konzeptuellen Poesie. Buchobjekte auch in Zusammenarbeit mit Eugen Gomringer, Heinz Gappmayr, Shutaro Mukai und Ilse Garnier.

Shutaro Mukai
Geboren 1932 in Tokio, studierte an der hfg in Ulm und gilt als bedeutendster visueller Poet Japans der Gegenwart. Er führt ein eigenes Designbüro, ist Herausgeber der japanischen Zeitschrift für Semiotik und war Leiter des Department of Science of Design of the College of Art and Design an der Musashino Art University, Tokio (1967 bis 2002).

Jai Young Park
1957 in Korea geboren, Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste, München, seit 1998 Professor für Plastik und Multimedia an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe.
Literatur: Hans Belting/Lydia Haustein 'Das Erbe der Bilder. Kunst und moderne Medien in den Kulturen der Welt', Verlag C.H. Beck, 1998. Hauptthema seiner Medieninstallationen, Plastiken und Malereien ist die Frage nach dem Ort der Bilder aus einem anthropologisch-philosophischen Hintergrund heraus.

Dieter Rehm
Geboren 1955 in Memmingen, seit 2001 Professor für Fotografie und Layout in Printmedien an der Akademie der Bildenden Künste, München. Preise u.a. 1987 Bayerischer Staatspreis für Fotografie.
Vielen ist er durch die künstlerische Gestaltung von Plattencovern für ECM ein Begriff. Schwerpunkt seiner fotografischen Arbeit sind Architektur- und Stadtlandschaften als ein für sich stehender Ausdruck einer jeweiligen Kultur.

Gerd-Alois Zwing
1944 in Memmingen geboren, Studium der Malerei und Bildhauerei an der Akademie der Bildenden Künste, Nürnberg und St. Martin's School of Art, London. Seit 1982 Professur an der Georg-Simon-Ohm-Fachhochschule, Nürnberg.
Arbeiten im Bereich 'Farbkörper'-Malerei und Fotografie als eine Ergänzung mit realistischen Stimmungsbildern.